Autsch…
Juli 14th, 2008Hab der Uni gerade 631€ Studiengebühren und Semesterbeitrag in den Rachen geworfen… na hoffentlich zum letzten Mal. So viele USB-Sticks kann ja keiner vollmachen.
Hab der Uni gerade 631€ Studiengebühren und Semesterbeitrag in den Rachen geworfen… na hoffentlich zum letzten Mal. So viele USB-Sticks kann ja keiner vollmachen.
Dass Ubuntu für den (Arbeits-)Desktop bereit ist, ist ja kein großes Geheimnis mehr. Was aber wenn man schon eine Windows-Domain hat? Heute hab ich mal ein bisschen mit Likewise Open rumgespielt.
Dazu habe ich mir Windows Server 2008 Standard (gibts als 60-Tage-Testlizenz für Lau ganz anonym aus Redmond) gesaugt und in einer VMWare installiert. Den habe ich dann zum DC hochgestuft (Domänenfuktionsebene Windows 2003, wir wollen ja nicht zu eklig werden), und nebenbei mit dem fluffigen Ubuntu VM Builder einen Client als KVM installiert.
Ausserdem habe ich dem neuen DC seine Spieldomain in meinem BIND-DNS-Server delegiert, damit man weiterhin den “normalen” DNS-Server benutzen kann.
Dann gehts auch schon los: Auf der Ubuntu-Kiste Likewise installieren: “sudo apt-get install likewise-open likewise-open-gui”. Anschliessend die Domäne joinen: “sudo domainjoin-gui”. Ein paar Mausklicks später ist der Rechner schon in der Domäne und man kann sich mit Domänenkonten anmelden. Beim der ersten Anmeldung wird automatisch ein Profil unter /home/DOMÄNE/username angelegt.
Und wenn Ihr jetzt denkt “Igitt, der Emme wird jetzt aber wirklich komsch, mit Windows und so”: Das Windows-Domänenkonzept mit AD, GPOs und so ist genau der “Kleber” zwischen Server und Desktop, der Ubuntu jetzt noch fehlt. Man kann zwar all die Funktionalität mit LDAP, DNS, Kerberos, NFSv4, ACLs, Bcfg2 usw. nachbauen, aber eine gemeinsame Verwaltung von all dem fehlt noch. Das wär doch was für Ubuntu 10.04 LTS… (Wenn ich diesbezüglich ein F/LOSS-Projekt übersehen habe, immer her damit!)
Localwürstchens Post hat mich motiviert, mal wieder ein bisschen mit meiner Antik-Hardware rumzuspielen.
Also hab ich das VT320-Terminal angeschlossen und eingesteckt. Leider hat’s beim Einschalten nur laut “Puff” gemacht. Wohl entweder ein böser Kondensator geplatzt, oder Zeilentrafo durchgeschossen. Grumpf. Wo ich doch zur Zeit wenig zeit zum Reparieren hab …
Jetzt geh ich erst mal meinen Geburtstagskuchen essen.
Gerade habe ich “feierlich” den MySQL-Datenbankserver von meinem Homeserver deinstalliert. Damit ist meine Migration zu PostgreSQL vollständig.
Ich wollte einfach mal “was neues” ausprobieren und ich bin mit PostgreSQL bis jetzt sehr zufrieden. Meine paar Anwendungen (Tiny Tiny RSS, SpamAssassin, Tracks) und Softwareprojekte habe ich problemlos umziehen können (von ein paar hundert Zeilen PHP und Perl abgesehen). Jetzt läuft nur noch eine einzige Datenbank, die auch noch weniger RAM verbraucht und gefühlsmässig schneller ist als der MySQL-Server vorher.
Nachdem sich mein Bruder einen gebrauchten Passat gekauft hat, an dem mehr kaputt als ganz ist, und sich eine bekannte Autowerkstattkette mit 3 Buchstaben eher als semikompetent am Fehlerspeicher erwiesen hat (dafür aber fairerweise wenigstens kein Geld verlangt hat) habe ich mir endlich einen Diagnoseadapter besorgt. Bei www.blafusel.de gibts jede Menge Dokumentation und Bauanleitungen, die Schaltungen gibts im angeschlossenen Shop auch als Bausatz.
Ich hab mich für die USB-Variante entschieden, die sehr schick komplett im OBD2-Stecker verschwindet. Vorgestern gekommen, gestern zusammengelötet und heute alle Fehlerspeicher ausgelesen und leergeräumt. Jetzt muss ich nur noch all die Fehler auch beheben…